Renate Rübenhaus

Ist das Malen oder Fototechnik?

Wie oft wurde ich schon gefragt:
Ist das eine Fotografie?

Nein. Ist es nicht.

Alle diese Werke sind gemalt. Diese Frage stellte sich für mich bei meinen ersten Versuchen ein Bild zu erstellen. Die eigene Zufriedenheit erlangen und dabei die Freude, das Entstehen eines Bildes zu erleben, kam bei mir nicht bei den ersten Aquarell-Versuchen 1982. Wahrscheinlich ist mein erlernter Beruf (Technische Zeichnerin) die Ursache für genaues, lebensechtes Malen.


 

 

Seit 1998 gehe ich ins Atelier der IBKK in Wattenscheid, um dort dann das Arbeiten mit Öl zu erlernen.

Bereits zu dieser Zeit wollte ich realistisch malen. Deutlich Tiefe schaffen, Rundungen plastisch hervorheben.

Zu dieser Zeit malte ich die ersten Akte in Öl.

Auch probierte ich mich an anderen Techniken, beispielsweise Aquarell.


Im Jahre 2000 hat mich bei einer Vernissage in Hattingen die Bleistiftzeichnung einer 90-jährigen Frau so fasziniert und angesprochen, denn bei diesem alten Menschen war durch präzise ausgearbeitete Falten und Runzeln das Leben, Lachen und Lieben, eben das Alter genau zu erkennen.

Danach habe ich Block, Bleistift und Radiergummi gekauft und angefangen Menschen zu malen.

Erst später kam dann meine besondere Liebe zu Pastellzeichnungen, meist in schwarz und weiß.


„Kunst & Kneipe" in der Gaststätte zur Schmiede in Velbert

Am 31.3.2001 startete meine erste Ausstellung unter dem Begriff "Kunst & Kneipe" in der Gaststätte zur Schmiede in Velbert.

Die Eröffnungsrede hielt der Bürgermeister, Herr Hörr, was mich besonders gefreut hat. Es überraschte mich selbst, dass der Zuspruch so groß war und dadurch viele weitere Künstler, vor allem aus Velbert und der näheren Umgebung dieses Forum nutzten. So konnten wir alle 8 Wochen neue Werke einem interessierten Publikum präsentieren.


 

 

Die Freude, schöne Körper realistisch auf Sanfix (schmirgelpapierähnliche graue Pappe) zu bannen, entwickelt sich mit jedem gelungenem Bild weiter.

Man hat mir noch nie die Frage gestellt:
„Was hat sich die Künstlerin dabei gedacht?“


 

 

Mit den Pastellstiften die Farben schwarz, weiß, manchmal ein bisschen grau, auftragen und dann mit den Fingern die gewünschten Konturen herausarbeiten.

Aus dem groben Gemisch der Farben die richtigen Nuancen und Rundungen heraus zu bekommen ist das, was mir sehr viel Freude macht.

Sieht es aus wie ein Foto, kann ich endlich aufhören.


 

Und so liegt es im Auge des Betrachters, seine Interpretation in meinen Bildern auszuleben.

Auftragsarbeiten:
Portraits, Kinderbilder, Tierbilder, Gebäude, eben Bilder, wo reales Wiedererkennen eine große Rolle spielt.


Vita Renate Rübenhaus

2008
Ausstellung im Hause W-tec in Wuppertal

2008
Große Sammelausstellung im Forum vom Künstlerbund Velbert e.V.

2007
Ausstellung im Velberter Rathaus

2007
1.stellvertretende Vorsitzende im Künstlerbund Velbert e.V.

2006
Mitglied im Künstlerbund Velbert e.V.

2005
Ausstellung im Bettenland in Wuppertal

2003-2004
Ausstellung im Strandlokal „t´Sonntje“ Breskens (Süd-Holland)

2003
Ausstellung in der Trattoria - Pizzeria & Bar Da Enzo in Gruiten

2001
1. Eröffnung unter eigener Regie mit dem Motto "Kunst & Kneipe" in der Gaststätte "Zur Schmiede" in Velbert,
weitere Ausstellungen folgten dann mit anderen Künstlern

2000
Ausstellung in der Galerie „Lebende Kunst“ in Hattingen

1988 - 2008
Weiterbildung im Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie in Bochum

1983
Portraitmalen bei Herrn Y. Yoshida

1982
Aquarellmalen bei Ute El-Waraki mit Sammelausstellung im alten Fachwerkhaus am Brandteich in Hattingen

 

Kontakt Renate Rübenhaus
Tel.: 0178 5844440

E-Mail: r.ruebenhaus@gmx.de

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